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Projekte

Wien Geschichte Wiki

Das Wien Geschichte Wiki ist eine georeferenzierte Wissensplattform der Stadt Wien, die das Ziel verfolgt, historisches Wissen über Wien von Expertinnen und Experten aus Stadtverwaltung und Öffentlichkeit zusammen zu führen. Grundlage des Wikis sind die mehr als 31.000 Einträge des sechsbändigen Werks "Historisches Lexikon Wien", herausgegeben von Felix Czeike. Die Wienbibliothek im Rathaus und das Wiener Stadt- und Landesarchiv stellen sich gemeinsam mit weiteren KooperationspartnerInnen der Herausforderung, dieses historische Lexikon zu aktualisieren und unter den Kriterien Relevanz und Verlässlichkeit zu erweitern.

Karl Kraus-Archiv

Einer der größten Schätze der Wienbibliothek im Rathaus ist das hier beherbergte Karl Kraus-Archiv, das tausende von Manuskripten, Fahnen, Briefen und Lebensdokumenten umfasst. Seit 2012 läuft nun in Kooperation mit dem Ludwig-Boltzmann-Institut für Geschichte und Theorie der Biographie ein zunächst auf vier Jahre befristetes Projekt, das sich sowohl die Neuorganisation des Karl Kraus-Archivs als auch die Erstellung einer virtuellen Biographie des streitbaren Publizisten zum Ziel gesetzt hat.

Karl Kraus Legal Papers

Das von 2018 bis 2022 laufende Forschungsprojekt "Intertextuality in the Legal Papers of Karl Kraus - A Scholarly Digital Edition" hat die erstmalige Erarbeitung einer digitalen Edition der Rechtsakten zum Inhalt. Aufgebaut wird auf die Handakten von Karl Kraus Rechtsanwalt Oskar Samek, die über 200 Fälle aus 15 Jahren (1922-1936) umfassen und sich im Karl Kraus-Archiv der Wienbibliothek im Rathaus befinden.

Das Pädagogische Institut der Stadt Wien 1938

Das von 2020 bis 2021 laufende Projekt erforscht die Folgen der nationalsozialistischen Machtübernahme 1938 auf das Pädagogische Institut der Stadt Wien (PI). Der Fokus liegt auf den zwischen 1938 und 1945 diskriminierten und verfolgten Lehrenden, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des PI. Ihre Biografien werden mit der radikalen Umbildung der Pflichtschullehrer-/innenbildung in Bezug gesetzt.

Verzeichnis der künstlerischen, wissenschaftlichen und kulturpolitischen Nachlässe in Österreich

Das  vorliegende  elektronische  Verzeichnis  basiert  auf  einem  vom  Bundesministerium für  Unterricht,  Kunst  und  Kultur  unterstützten  Projekt  der  Österreichischen  Nationalbibliothek  in Verbindung  mit  zahlreichen  KooperationspartnerInnen,  vor  allem  der  Wienbibliothek  im  Rathaus. Ziel  des  Projekts unter dem Titel „Gesamtverzeichnis der künstlerischen und wissenschaftlichen Nachlässe in Österreich“ (Dezember 2007 bis Oktober 2010) war die elektronische Verzeichnung von wissenschaftlichen und künstlerischen Nachlässen, Vorlässen und vergleichbaren Beständen, die von öffentlichen  Institutionen  wie Archiven, Bibliotheken,  Museen  etc.  in  Österreich  verwahrt  werden.

Das Verzeichnis   wird   direkt – und   in   Eigenverantwortung – von   den   am   Österreichischen Verbundkatalog  beteiligten  Institutionen gespeist.  Andere Institutionen können  Bestandsnachweise direkt an das Literaturarchiv der Österreichischen Nationalbibliothek liefern. 

Ansprechpartnerin: Marianne Da Ros
Tel.: +43 1 4000-84942
E-Mail: marianne.daros@wienbibliothek.at
Website: http://opac.obvsg.at/nlv

Koop-Litera. Kooperation der Österreichischen Literaturarchive

Ziel von KOOP-LITERA, einer gemeinsamen Initiative der Handschriftensammlung der Wienbibliothek im Rathaus und des Österreichischen Literaturarchivs der Österreichischen Nationalbibliothek ist der Aufbau und die Koordination eines österreichischen Netzwerks zwischen Institutionen, die moderne Nachlässe und Autographen erwerben, erschließen, bewahren und der Öffentlichkeit zugänglich machen. Das Vorhaben knüpft an das von 1997 bis 2001 vom Österreichischen Literaturarchiv durchgeführte Projekt "Koordination der datenunterstützten Vernetzung österreichischer Literaturarchive" an.

Die Website von KOOP-LITERA gibt über die aktuellen Partner des Projekts Auskunft, versammelt eine kommentierte Linksammlung zu Institutionen, die Nachlässe und Autographen verwalten, und bietet die Möglichkeit, eine Mailingliste, die sich auf den angesprochenen Themenbereich konzentriert, zu subskribieren. Mit Blick auf die Archivpraxis wird auf die relevanten Institutionen, Regelwerke und Standards, Datenbanken, Ausbildungsprogramme und Publikationen hingewiesen. Verwiesen wird zudem auf fachspezifische Projekte, Datenpools, die Informationen zu modernen Handschriften enthalten, und auf Termine von Veranstaltungen.

Im Rahmen des Netzwerks werden seit 1996 regelmäßig die Arbeitstagungen der österreichischen Literaturarchive veranstaltet.

Ansprechpartner: Dr. Marcel Atze
Tel.: +43 1 4000-84941
E-Mail: marcel.atze@wienbibliothek.at

Sichtungen. Archiv – Bibliothek – Literaturwissenschaft

"Sichtungen" heißt das von der Handschriftensammlung der Wienbibliothek im Rathaus und vom Österreichischen Literaturarchiv der Österreichischen Nationalbibliothek herausgegebene und alle zwei Jahre erscheinende Periodikum, das fachspezifische Fragestellungen aus den Bereichen "Archiv - Bibliothek - Literaturwissenschaft" untersucht. In enger Kooperation mit österreichischen und internationalen Literaturarchiven sowie verwandten Institutionen werden themenorientierte Bände erstellt, die eine grundsätzliche, ebenso informative wie unterhaltsame Behandlung bislang unbearbeiteter oder vernachlässigter Forschungsfelder zum Ziel haben.

Zuletzt erschien der Band "Pässe, Reisekoffer und andere »Asservate«". Hg. von Volker Kaukoreit, Tanja Gausterer, Arnhilt Inguglia-Höfle und Marcel Atze. Wien: Praesens 2021 (= Sichtungen 18+19).

Ansprechpartner: Dr. Marcel Atze
Tel.: +43 1 4000-84941
E-Mail: marcel.atze@wienbibliothek.at

 

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