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Digitale Sammlungen
Entwurf von Otto Wagner zum Stadtmuseum
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Wien Geschichte Wiki

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Im Lesesaal mit:
Fotografie von Eva Berger
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Eingeschränkte Benützung

Von 2. bis 27. Juli 2018 können (Musik-)Handschriften und Nachlässe nur bis 15:30 Uhr benützt werden.

Ausstellungen

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Bedenkliche Erwerbungen

Restitutionsfälle

Abgeschlossene Fälle

  • Sammlung Strauss-Meyszner (1707 Autographe, 206 Musikhandschriften, 156 Musikdrucke, 44 Druckschriften): Die Objekte wurden im Mai 2001 der in der Schweiz lebenden Erbengemeinschaft formell übergeben und auf Grundlage eines Schätzgutachtens des Auktionshauses Sotheby’s im Dezember 2001 wieder angekauft.
  • Sammlung Charles Weinberger (349 Autographe, 53 Musikdrucke, 24 Archivboxen mit Musikhandschriften und Korrespondenz, 3 Druckschriften: Die Objekte wurden im November 2003 restituiert und von der in Wien lebenden Erbin der Stadt Wien geschenkweise überlassen.
  • Sammlung Siegfried Fuchs (62 Musikdrucke, 58 Druckschriften, 20 Autographe): Die Objekte wurden im April 2003 an eine internationale Erbengemeinschaft restituiert und von dieser wieder angekauft. 
  • Sammlung Josef Isidor Fleischner (51 Autographe): Die Sammlung wurde im November 2003 an die in Deutschland lebenden Rechtsnachfolgerinnen restituiert und von diesen wieder angekauft.
  • Sammlung Chic Parisien Bachwitz AG (45 Modezeitschriften): Die Sammlung wurde im Juni 2003 an die Rechtsnachfolger in Wien bzw. in den USA restituiert.
  • Sammlung Hugo Theodor Horwitz (13 Druckschriften): Die Objekte wurden im September 2005 an den in Kanada lebenden Rechtsnachfolger restituiert und wieder angekauft.
  • Sammlung Ludwig Friedrich (71 Autographe): Die Objekte wurden im Jänner 2007 an die in Schweden und Israel lebenden Rechtsnachfolger übergeben.
  • Bücher mit dem Provenienzvermerk "Elsa Bienenfeld" (3 Bände): Die Bücher wurden im April 2009 an die in London lebende Stiefenkelin des Bruders von Elsa Bienenfeld übergeben.
  • Buch mit dem Provenienzvermerk "Dr. Georg Petschek": Das Buch wurde an die in den USA lebende Schwiegertochter von Georg Petschek im Juni 2009 restituiert und wieder angekauft.
  • Bücher mit Provenienzvermerken von Institutionen der Israelitischen Kultusgemeinde Wien (13 Bände): Eine eindeutige Zuordnung bzw. Festlegung von Entziehungszeitpunkt und Entziehungshandlung war nicht möglich. Die Kommission empfahl im Zweifelsfall die Rückstellung der Werke an die Israelitische Kultusgemeinde Wien, was im Juli 2009 geschah.
  • Buch mit dem Provenienzvermerk des "Israelitischen Synagogen-Vereins 'Beth Israel' nach polnisch-jüdischem Ritus in Wien II., Leopoldsgasse 29": Das Buch wurde an die Rechtsnachfolgerin, die Israelitische Kultusgemeinde Wien, restituiert.

Offene Fälle

  • Musikdrucke (21 Stück) aus anonymen jüdischem Umzugsgut (VUGESTA-Ankauf): Die jedenfalls zu restituierenden Objekte konnten mangels Provenienzvermerke keinem Vorbesitzer zugeordnet werden. 
  • Sammlung Michael Holzmann (218 Druckschriften, 203 Autographen): Die Sammlung  wurde als grundsätzlich restitutionsfähig eingestuft; Rechtsnachfolger konnten bisher nicht eruiert werden.
  • Sammlung Helene und Elise Richter (1866 Autographe): Die Sammlung wurde als grundsätzlich restitutionsfähig eingestuft; zweifelsfreie Rechtsnachfolger konnten bisher nicht eruiert werden. 
  • Bücher mit dem Provenienzvermerk der Buchhandlung Alois Fantl (2 Bände): Die Kommission empfahl die Rückstellung an den in den USA lebenden Neffen unter der Bedingung einer Haftungserklärung, falls bislang unbekannte Aspekte in Zusammenhang mit der Rechtsnachfolge auftreten sollten; diese erbetene Erklärung wurde trotz mehrerer Urgenzen nie vorgelegt.
  • Buch mit dem Provenienzvermerk "Dr. Maximilian Weinberger": Das Buch wurde als grundsätzlich restitutionsfähig eingestuft; Rechtsnachfolger konnten bisher nicht eruiert werden.
  • Buch mit dem Provenienzvermerk "Oscar Wollheim": Die Kommission empfahl die Ausfolgung an die Rechtsnachfolger in der Schweiz. Leider konnte mangels deren Rückmeldung bisher keine Restitution erfolgen.
  • Objekte mit dem Provenienzvermerk "Ernst Moriz Kronfeld" (1 Druckschrift, 1 Kartei in Holzkästchen): Die Kommission empfahl die Restitution der Objekte an die internationale Erbengemeinschaft; eine Übergabe verzögerte sich längere Zeit wegen des Todes einer Rechtsnachfolgerin. Eine von den Erben erwünschte Veräußerung im Dorotheum war aufgrund der Beschaffenheit des Materials nicht möglich.
  • Skizzen zum Ballett "Aschenbrödel" aus der Sammlung Strauss-Meyszner (54 Skizzenblätter): Die Kommission empfahl die Restitution an die in der Schweiz lebenden Erbengemeinschaft, die Ankaufsverhandlungen sind noch nicht abgeschlossen.
  • Konvolut Josef Drach: Gegen Waffen und Grenzen (273 handgeschriebene Blatt in roter Ledermappe; Sammlung von zahlreichen Unterschriften, Widmungen, Gedichten und Unterstützungserklärungen zur Aktion von Josef Drach "Gegen Waffen und Grenzen" im Zeitraum zwischen 1924 und 1933): Die Provenienzforschung ist noch nicht abgeschlossen; Rechtsnachfolger konnten bisher nicht eruiert werden. 
  • Bücher mit dem Stempel der Bücherei der Staatspolizeileitstelle Wien (2 Bände): Die jedenfalls zu restituierenden Objekte konnten mangels weiterer Provenienzvermerke keinem Vorbesitzer zugeordnet werden.