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Patenschaft Felix Salten

Der Schriftsteller und Kulturkritiker Felix Salten wird mit der Tiergeschichte „Bambi“ weltberühmt. 1939 wird er von den Nationalsozialisten aus seinem Heimatland Österreich vertrieben und findet Zuflucht in der Schweiz. Hier hält die Familie nach Saltens Tod den einzigartigen Nachlass viele Jahrzehnte zusammen. 80 Jahre nach Saltens Vertreibung aus Österreich hat die Familie das wertvolle kulturelle Erbe von Felix Salten der Wienbibliothek im Rathaus anvertraut. Wenn man so will:

Felix Salten wohnt jetzt in der Wienbibliothek im Rathaus.

Die großartigen Salten-Bestände der Wienbibliothek im Rathaus umfassen die 1939 geretteten Objekte, vor allem die private Bibliothek von Salten mit über 2.300 Büchern, darunter unikale Arbeits- und Handexemplare, zahlreiche Widmungsexemplare befreundeter Schriftstellerinnen und Schriftsteller sowie eine Belegsammlung seiner eigenen Werke. Einzigartige Fotos, Lebensdokumente, ein Manuskriptarchiv und vor allem die Briefsammlung mit ca. 700 Korrespondenzpartnerinnen und -partnern (u. a. Karl Kraus, Heinrich und Thomas Mann, Berta Zuckerkandl, Stefan Zweig) eröffnen einen weiten Blick auf Leben und Wirken des Ausnahmekünstlers.

Eine gemeinsame Ausstellung von Wienbibliothek im Rathaus und Wien Museum im MUSA stellt Felix Salten ab dem 15. Oktober 2020 in den Fokus: „Im Schatten von Bambi. Felix Salten entdeckt die Wiener Moderne“.

Mit Ihrer Patenschaft zu ausgewählten Ausstellungsobjekten sichern wir gemeinsam den Nachlass von Felix Salten für künftige Generationen und werden dem Vertrauen der Familie von Felix Salten in Österreich gerecht.

Der Erlös des Patenschaftsprogramms finanziert zu 100% folgende langfristigen Projekte:

1. Durch den Ankauf von weiteren Bänden aus der Felix-Salten-Bibliothek werden wir die einzigartige Salten-Bibliothek vervollständigen. 1939 gelingt es Felix Salten, über 2.300 Bände seiner privaten Bibliothek von Wien in die Schweiz zu retten - diese befinden sich jetzt im Salten-Bestand in der Wienbibliothek im Rathaus. 1939 sind jedoch über 2.000 Bibliotheksbände in Wien zurückgeblieben, die mit dem Besitzerstempel von Felix Salten gekennzeichnet sind. Diese Exemplare wollen wir - soweit möglich - ankaufen.


Besitzerstempel von Felix Salten

2. Durch den Ankauf von Felix-Salten-Autographen werden wir das weltweit einzigartige Kompetenzzentrum zum Werk von Felix Salten in der Wienbibliothek im Rathaus weiter ausbauen.

3. Durch punktuell erforderliche Restaurierungen werden wir Objekte aus dem Felix-Salten-Bestand für künftige Generationen erhalten.

Schließen Sie jetzt Ihre Patenschaft ab und wir:

• danken Ihnen in der Ausstellung mit der Nennung Ihres Namens und Ihres gewählten Patenobjekts.
• senden Ihnen Ihre Patenschaftsurkunde.
• organisieren für Sie eine exklusive Führung zur Ausstellung und Ihrem Patenobjekt.
• halten Sie über den Fortschritt der finanzierten Projekte auf dem Laufenden (Ankauf von Salten-Bibliotheksbände/ Ankauf von Salten-Autographen/ Restaurierungen).

Sie wollen statt mit einer Patenschaft mit einem frei gewählten Betrag helfen? Kontaktieren Sie uns gerne! HERZLICHEN Dank!

Felix Salten-Patenschaften

Plakate | Briefe | Manuskripte | Salten-Bücher | Widmungsexemplare | Fotos | Dokumente
Kontakt

Plakate

  • Patenobjekt Plakat 1 - Vorlesung Felix Salten, Raoul Auernheimer, Paul Zifferer aus eigenen Werken im Wiener Konzerthaus *** 300 €

Das Kriegsfürsorgeamt wurde kurz nach Beginn des 1. Weltkrieges 1914 durch das k.u.k. Kriegsministerium gegründet, um Hilfe für Frontsoldaten, Kriegsinvaliden, Kriegswitwen bzw. -waisen zu organisieren. Zahlreiche zeitgenössische Künstler engagierten sich, um für das Kriegsfürsorgeamt Spendengelder zu lukrieren. Darunter auch Felix Salten, Raoul Auernheimer - ein Neffe von Theodor Herzl – und Paul Zifferer. Diese drei Mitglieder der einflussreichen Autorengruppe „Jung-Wien“ waren zudem Arbeitskollegen bei der „Neuen Freien Presse“, für die sie als angesehene Kritiker tätig waren. Die Abteilung „Kälteschutz“ des Kriegsfürsorgeamtes versorgte Frontsoldaten mit warmer Kleidung.

Technische Daten: 1 Plakatbogen, 95 x 63 cm
Inventarnummer: P-34932
Kurtzitel: Plakat: Vorlesung Felix Salten, Raoul Auernheimer, Paul Zifferer aus eigenen Werken im Wiener Konzerthaus. Hilfsaktion des Fürsorgeamtes Kälteschutz, 21.11.1914

Briefe

  

  • Patenobjekt Brief 1 - Eigenhändiger Brief von Arthur Schnitzler an Felix Salten, 16.10.1902 *** 800 €

zur Veröffentlichung der Kleinen Veronika unter dem Dach S. Fischer

„Lieber Freund, gestern sprach ich S. Fischer, nach einigen Einwendungen gestand er der Novelle, besonders im letzten Drittel, Zola‘sche Kraft zu, und ist jedenfalls sofort bereit sie als Buch zu drucken.“

Arthur Schnitzler, enger Freund und Schriftstellerkollege von Jung-Wien, war Trauzeuge von Felix und Otilie Salten sowie von deren Tochter.

Technische Daten: Papier, Blattmaß 22,2 x 28,4 cm aufgeklappt
Inventarnummer: ZPH 1681, Archivbox 8, 2.1.516.29


  • Patenobjekt Brief 2 - Eigenhändiger Brief von Richard Beer-Hofmann an Felix Salten, 26.10.1901 *** 800 €

Kommentar zu Die Gedenktafel der Princessin Anna

"Ich danke Ihnen für die Gedenktafel. Ich habe sie gestern mit großem Vergnügen gelesen. Mehr als alle Ihre andern Sachen hat sie den Ton, den man wol [sic] „Saltenisch“ nennen wird. So böse Dinge über Herrscher und Beherrschte sind nicht oft mit solcher woltuenden [sic] Leichtigkeit, und so pathosfrei, gesagt worden.“

Richard Beer-Hofmann, enger Freund und Schriftstellerkollege von Jung-Wien, emigriert 1939 über die Schweiz in die USA.

Technische Daten: Papier, Blattmaß 22,3 x 17,4 cm aufgeklappt
Inventarnummer: ZPH 1681, Archivbox 5, 2.1.31.5


  • Patenobjekt Brief 3 - Briefkarte von Eugenie Schwarzwald an Felix Salten, 06.05.1931 *** 800 €

Gratulation zu „Fünf Minuten Amerika“

„(…) Ich habe immer schon gewusst, dass vitale Menschen auch in fünf Minuten viel merken. Aber an diesem Titel ist auch die Klugheit bemerkenswert: den Amerikanern ist es nicht recht, wenn einer der fünf Jahre erst in Amerika ist, schon darüber schreibt. Sagt er aber selbst, dass es nur fünf Minuten waren, ist alle Welt entwaffnet.“

Brief der Sozialreformerin und Pionierin der Mädchenausbildung. Schwarzwald emigriert nach 1938 ebenfalls in die Schweiz, wo sie finanzielle Unterstützung von Salten erhält.

Technische Daten: Papier, Blattmaß 9,3 x 13,8 cm
Inventarnummer: ZPH 1681, Archivbox 8, 2.1.527.2


  • Patenobjekt Brief 4 - Eigenhändiger Brief von Upton Sinclair an Felix Salten, 11.06.1930 *** 800 €

„My dear Felix Salten, I have just discovered that I was meeting the author of Bambi. I could not place your name. I read the story with delight. It was charming & I’d have loved to tell you so. I send you my love! Upton Sinclair“ - „Mein lieber Felix Salten, gerade erfahre ich, dass ich den Autor von Bambi getroffen habe. Ihren Namen konnte ich nicht einordnen. Ich las die Geschichte mit Begeisterung. Sie war reizend & das hätte ich Ihnen so gerne gesagt. Ich schicke Ihnen liebe Grüße! Upton Sinclair“

Mit der sozialkritischen Schilderung der Zustände in der Fleischindustrie von Chicago gelang Sinclair der literarische Durchbruch in den USA. Er begegnete Salten, als dieser im Rahmen einer Journalistenreise die USA erkundete.

Technische Daten: Papier, Blattmaß14 x 21,5 cm
Inventarnummer: ZPH 1681, Archivbox 8, 2.1.537


  • Patenobjekt Brief 5 - Eigenhändiger Brief von Friedrich Torberg an Felix Salten, 27.02.1930 *** 800 €

„(…) Sie haben in Ihrem gestrigen Feuilleton in der „Presse“ meinem Erstlingsroman eine so schöne und verständnisvolle Würdigung angedeihen lassen, daß es mir ein wirkliches Bedürfnis ist, Ihnen von Herzen Dank zu sagen. (…) Ich weiß, daß erst die Zukunft zeigen muß, wieviel ich wert bin. (…)“

Torberg bezieht sich hier auf seinen Debütroman "Der Schüler Gerber", der kurz darauf in sieben Sprachen übersetzt wurde und seinen Erfolg begründete. 1975 veröffentlicht er "Die Tante Jolesch oder Der Untergang des Abendlandes in Anekdoten" über das jüdische Leben der Zwischenkriegszeit in Wien, Prag und anderen Orten der ehemaligen österreichisch-ungarischen Monarchie.

Technische Daten: Papier, Blattmaß 22,8 x29 cm
Inventarnummer: ZPH 1681, Archivbox 9, 2.1.598


  • Patenobjekt Brief 6 - Eigenhändiger Brief von George Bernhard Shaw an Felix Salten, 20.03.1903
    *** 800 €

„Es tut mir leid, keinen Beitrag für die Ostersonntag-Ausgabe der „Zeit“ schreiben zu können. Ich bin mit meinem neuen Buch so sehr beschäftigt, und auch sonst mit Arbeit so eingedeckt, dass es für mich einfach unmöglich wäre, auch nur einen Tag dieses Monats für einen neuen Artikel zu erübrigen. Alles, was ich tun kann ist, Ihnen einen Artikel zu schicken, den ich letztens für eine in Wien völlig unbekannte sozialistische Zeitung geschrieben habe.“

1903 war der Dramatiker, Theater- und Musikkritiker sowie Anhänger sozialistischer Bestrebungen Shaw vor allem für seine Komödien bekannt. Sein Erfolgsstück "Pygmalion"  von 1913 lieferte später die Vorlage für das Musical "My Fair Lady". Später wird  Shaw der Literaturnobelpreis und ein Oscar zuerkannt. Salten war ab der Gründung der Wochenzeitung "Zeit" 1894 im Feuilleton beschäftigt. Seit 1902 erschien die "Zeit" als Morgen- und Abendblatt. Zu den prominenten Mitarbeitern zählten neben Salten etwa Bertha von Suttner, Theodor Herzl, Hugo von Hofmannsthal, Tomáš Masaryk und Anton Wildgans. Das Depeschenbüro der Zeit befand sich ab 1902 in Wien an der Ecke Kärntner Straße/Annagasse mit einer Fassadengestaltung nach Entwürfen von Otto Wagner.

Technische Daten: Papier, Blattmaß 25,5 x 20,1 cm
Inventarnummer: ZPH 1681, Archivbox 9, 2.1.535


  • Patenobjekt Brief 7 - Eigenhändiger Brief von Heinrich Mann an Felix Salten, 20.03.1903 *** 800 €

Anerkennung für Saltens Rezension über Géza Mattachichs Memoiren "Aus den letzten Jahren"

„Ihr Artikel „Mattachich“ ist glänzend: gestatten Sie, dass ich es Ihnen sage. Es wäre mir nicht so stark aufgefallen, wenn ich nicht gerade selber um das Problem Gerechtigkeit herumginge, sehr gespannt darauf, von wo ich es werde fassen können. (…) Ich wollte etwas Ähnliches gelänge mir in meinem Buch.“

Prinzessin Louise, eine Tochter des belgischen Königs, verläßt ihren Mann Philipp Prinz von Sachsen-Coburg-Gotha und lebt mit dem Ulanenoberleutnant Géza von Mattachich-Keglevich. Diese skandalträchtige Verbindung hatte für die Beteiligten gravierende Konsequenzen: Louise, Schwägerin und enge Vertraute von Kronprinz Rudolf,  wurde entmündigt und in eine geschlossene Nervenheilanstalt eingewiesen; Mattachich zu mehrjähriger Kerkerhaft verurteilt. 1902 vorzeitig entlassen, verfasst Mattachich seine Memoiren, auf die sich die Rezension von Salten bezieht. 1933 verarbeitet Salten die Affäre im Theaterstück "Louise von Koburg. Das Schicksal einer Liebe". Heinrich Mann, seinerzeit wesentlich bekannter als sein Bruder Thomas, spielt mutmaßlich auf die Arbeit an seinen Roman "Professor Unrat" an, den er 1905 veröffentlicht. Dieser erlangte durch die spätere Verfilmung mit Marlene Dietrich unter dem Titel "Der blaue Engel" Weltruhm.

Technische Daten: Papier, Blattmaß 18,3 x 14,4 cm
Inventarnummer: ZPH 1681, Archivbox 7, 2.1.346.4

Manuskripte

  

  • Patenobjekt Manuskript 1 - Eigenhändiges Manuskript von Felix Salten: Olga Frohgemuth *** 1.400 €

Hierbei handelt es sich laut schriftlicher Bestätigung von Felix Salten um seine einzige handschriftliche Fassung dieser frühen Erzählung. (Siehe auch Patenobjekt Salten-Bücher 5.) 1921/22 verfilmen die österreichischen Filmpioniere Luise und Jacob Fleck Saltens Erzählung nach einem Drehbuch von Fritz Löhner-Beda. Eine junge Frau gerät mit ihrem Berufswunsch Sängerin in Konflikt mit ihrem Vater, der als Lehrer an einem Gymnasium tätig ist und die Tochter verstößt. Weiteren Konfliktstoff liefert die Beziehung zu ihrem adeligen Liebhaber, der sich letztlich für eine andere Frau aus standesgemäßen Kreisen entscheidet.

Technische Daten: Papier, 21 Blatt, 22,3 x 14,3 cm
Inventarnummer: ZPH 1681, Archivbox 2, 1.1.2.22.
Kurtzitel: Eigenhändiges Manuskript von Felix Salten: Olga Frohgemuth. Erzählung. Berlin: Fischer-Verlag, 1910. eigenhändige Notiz: "einziges Manuscript der 'Olga Frohgemut' Herrn Otto König am 5. April 1912 dediziert Felix Salten"


  • Patenobjekt Manuskript 2 - Eigenhändiges Manuskript Felix Salten: Albertines Geschichte *** 3.500 €

Diese bislang unveröffentlichte pornografische Novelle ist im Nachlaß aufgetaucht und wird erstmals im Katalog zur Ausstellung: "Im Schatten von Bambi" veröffentlicht. Anders als etwa der Mutzenbacher-Roman spielt "Albertines Geschichte" in bürgerlichen Kreisen. Die junge Albertine löst sich aus einer Versorgungsehe mit einem impotenten Fabrikantensohn, die während eines gemeinsamen Kuraufenthalts eingefädelt wurde, geht nach Berlin und erlebt hier sexuelle Abenteuer.

Technische Daten: Papier, Blattmaß 22,5 x 15 cm
Inventarnummer: ZPH 1681, 1.1.2.12


  • Patenobjekt Manuskript 3 - Unveröffentlichte, eigenhändige Notizen von Felix Salten für seine Memoiren *** 4.200 €

Auf eng beschriebenen Blättern hält Salten steckbriefartig Charakterzüge von zahlreichen Personen des kulturellen Lebens fest, darunter etwa Max Reinhardt, Stefan Zweig, Theodor Herzl.

Technische Daten: Papier, Manuskript von Felix Salten, 60 Blatt, Blattmaß 14,2x9,4 cm
Inventarnummer: ZPH 1681, Archivbox 1, 1.1.1.1
Kurztitel: Unveröffentlichte, eigenhändige Notizen von Felix Salten für seine Memoiren, besonders zu jüdischen Zeitgenossen des Kulturbetriebs

Salten-Bücher

     

  • Patenobjekt Salten-Buch 1 - Die Gedenktafel der Princessin Anna *** 250 €

Die Erzählung gehört zu den frühesten Werken von Salten, die mit ihrer Freizügigkeit und ihren liberalen Ideen Aufsehen erregten. Die Renaissance-Novelle erzählt von der Kraft und Selbstverständlichkeit der Lust. In einem italienischen Stadtstaat hat sich die Schwester des Herzogs einem einfachen Gardesoldaten hingegeben. Zur großen Überraschung bestraft der Herzog das Paar nicht, sondern läßt eine Gedenktafel zur Erinnerung an die Entjungferung seiner Schwester anbringen.

Technische Daten: Papier, HBT 19,4x12,5x0,9cm geschlossener Zustand
Inventarnummer: A-36724
Kurtzitel: Felix Salten: Die Gedenktafel der Princessin Anna. Wien: Wiener Verlag 1902


  • Patenobjekt Salten-Buch 2 - Die kleine Veronika *** 250 €

Die Erzählung gehört zu den frühesten Werken von Salten. Die hübsche Veronika reist aus der tiefen Provinz zur Tante nach Wien, wo sie bald die dunklen Seiten der Großstadt kennenlernt. Denn ihre Gönnerin lebt in einem Bordell. 1929 verfilmt Robert Land den Stoff nach einem Drehbuch von Max Jungk.

Technische Daten: Papier, HBT 19,3x13,1x1,1cm geschlossener Zustand
Inventarnummer: A-359094
Kurtzitel: Felix Salten: Die kleine Veronika. Novelle. Berlin: Fischer-Verlag, 1903


  • Patenobjekt Salten-Buch 3 - Das Buch der Könige *** 250 €

Auch diese Erzählung gehört zu den frühesten Werken von Salten. Die antidynastische Sartire mit spöttischen, physiognomischen Beschreibungen von gekrönten Häuptern, darunter der deutsche Kaiser, der persische Schah, der russische Zar, die Könige von Sachsen, Schweden und Belgien, beendet Salten mit den Worten: Was für Zeiten, Kinder ... was für Zeiten.

Technische Daten: Papier, HBT 25,1x18,1x0,3cm geschlossener Zustand
Inventarnummer: B-43396
Kurtzitel: Felix Salten: Das Buch der Könige. Mit Zeichnungen von Leo Kober. München, Leipzig: Georg Müller Verlag, 1905


  • Patenobjekt Salten-Buch 4 -  Der Schrei der Liebe *** 250 €

Die Erzählung gehört zu den frühesten Werken von Salten, die mit ihrer Freizügigkeit und ihren liberalen Ideen Aufsehen erregten. Die Novelle spielt in einem fiktiven Inselkönigreich und handelt von der Hochzeitsnacht des frisch vermählten Königspaares. Vor den Fenstern wartet das Volk auf den Liebesschrei der Braut, wie die Tradition es fordert. Doch die Braut bleibt stumm.

Technische Daten: Papier, HBT 17,5x24,8x1,3cm offene Broschur
Inventarnummer: A-42929
Kurtzitel: Felix Salten: Felix Salten: Der Schrei der Liebe. Novelle. Wien: Wiener Verlag, 1905.


  • Patenobjekt Salten-Buch 5 - Olga Frohgemuth *** 250 €

Siehe auch Patenobjekt Manuskripte 1. 1921/22 verfilmen die österreichischen Filmpioniere Luise und Jacob Fleck Saltens Erzählung nach einem Drehbuch von Fritz Löhner-Beda.  Eine junge Frau gerät mit ihrem Berufswunsch Sängerin in Konflikt mit ihrem Vater, der als Lehrer an einem Gymnasium tätig ist und die Tochter verstößt. Weiteren Konfliktstoff liefert die Beziehung zu ihrem adeligen Liebhaber, der sich letztlich für eine andere Frau aus standesgemäßeren Kreisen entscheidet.

Technische Daten: Papier, HBT 17,7x12,2x1,4cm offene Broschur
Inventarnummer: A-54845
Kurtzitel: Felix Salten: Olga Frohgemuth. Erzählung. Berlin: Fischer-Verlag, 1910.


  • Patenobjekt Salten-Buch 6 - Bambi, Tschechische Ausgabe 1928, Übersetzt von Jaromir Dolezal *** 350 €

Inventarnummer: A-358782


  • Patenobjekt Salten-Buch 7 - Bambi, Amerikanische Ausgabe 1928, Übersetzt von Whittaker Chambers
    *** 350 €

Inventarnummer: A-358831


  • Patenobjekt Salten-Buch 8 - Bambi, Italienische Ausgabe 1930, Einband von Soresina *** 350 €

Inventarnummer: A-358811


  • Patenobjekt Salten-Buch 9 - Bambi, Jiddische Ausgabe 1930, Übersetzt von Leivick Hodes *** 350 €

Inventarnummer: A-358800


  • Patenobjekt Salten-Buch 10 - Bambi. Eine Lebensgeschichte aus dem Walde, Deutsche Ausgabe 1936 Zsolnay-Verlag, Einband von Rudolf Geyer *** 350 €

Inventarnummer: A-358896


  • Patenobjekt Salten-Buch 11 - Bambi, Amerikanische Ausgabe 1942, Einband von Georg Salter *** 350 €

Inventarnummer: A-358843


  • Patenobjekt Salten-Buch 12 - Bambi, Hebräische Ausgabe 1944, Übersetzt von Pesah Ginsburg *** 350 €

Inventarnummer: C-359118


  • Patenobjekt Salten-Buch 13 - Bambi, Slowakische Ausgabe 1946, Illustrationen von Vincent Hložník
    *** 350 €

Inventarnummer: B-358802


  • Patenobjekt Salten-Buch 14 - Bambi, Japanische Ausgabe 1949, Übersetzt von Juzaburo Kikuchi *** 350 €

Inventarnummer: B-350354 


  • Patenobjekt Salten-Buch 15 - Bambi, Hebräische Ausgabe 1950, Illustrationen von Nahum Gutman
    *** 350 €

Inventarnummer: A-359117


  • Patenobjekt Salten-Buch 16 - Bambi, Albanische Ausgabe 1957, Illustrationen von Miomir Zubi *** 350 €

Inventarnummer: A-358807


  • Patenobjekt Salten-Buch 17 - Bambi, Ungarische Ausgabe 1971, Illustrationen von Mirko Hanák *** 350 €

Inventarnummer: A-358796


  • Weitere Ausgaben in: Afrikaans, Dänisch, Finnisch, Irisch, Kroatisch, Niederländisch, Norvegisch, Portugiesisch, Schwedisch, Serbisch. Bei Interesse kontaktieren Sie uns gerne

Widmungsexemplare

  • Patenobjekt Widmungsexemplar 1 -  Franz Werfel: Verdi. Roman der Oper *** 600 €

Mit eigenhändiger Widmung von Werfel an Salten.

Technische Daten: Papier, HBT 19,1 x 25,3 x 3,7 cm aufgeschlagen
Inventarnummer: A-70410
Kurtzitel: Franz Werfel: Verdi. Roman der Oper. Berlin, Wien, Leipzig: Zsolnay Verlag 1924


  • Weitere rund 30 Widmungsexemplare vorhanden. Bei Interesse kontaktieren Sie uns gerne!

Fotos

  • Patenobjekt Foto 1 -  Portraitfoto Felix Salten *** 300 €

Das Foto zeigt den Erfolgsautor im Alter von ca. 68 Jahren ein Jahr vor der Emigration in die Schweiz.

Technische Daten: Foto, Bildmaß 18,9 x 15,1 cm
Inventarnummer: ZPH 1681, 3.11.1.19
Kurtzitel: Portraitfoto Felix Salten, um 1937. Foto: Franz Löwy, Wien


  • Zahlreiche weitere Fotos vorhanden. Bei Interesse kontaktieren Sie uns gerne!

Dokumente

  • Patenobjekt Dokument 1 -  Amtliche Presselegitimation der Österreichischen Pressekammer für Felix Salten *** 500 €

Technische Daten: Papier, Blattmaß 12,5x16 cm
Inventarnummer: ZPH 1681, Archivbox 15, 3.3.2

 

Kontakt

Dkfm. Mag. Christoph Mai
christoph.mai@gmx.com
Telefon: +43 1 4000-84997

 

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